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Hallo meine Lieben, auf dieser Webseite stelle ich euch Pflanzen in ihrer ganzen Vielfalt vor. Denn ein und dieselbe Pflanze hat, je nach Zubereitungsart unterschiedliche Wirkweisen.
Es wird eine spannende Reise in die Natur, in unsere Pflanzenwelt.

Ich werde euch hier verschiedene Pflanzen, aber auch unterschiedliche Pflanzenteile vorstellen, dann sehen wir, wie sie sich verändern, transformieren um uns zu helfen.
Wir werden mehr lernen über die Phytotherapie, Aromatherapie, Spagyrik, Tinkturen, Heiltees aber auch Homöopathie und einiges mehr. Angewandt wird die Pflanzenheilkunde unter wissenschaftlichen oder erfahrungsheilkundlichen Aspekten.
So nun lasst uns aber mit unserer Reise beginnen.
Sehen wir uns als erstes mal eine Pflanze an, aus was sie besteht und was wir alles verwenden können.
• Wurzeln: Auf dem Bild sieht man schon, dass es sehr viele Wurzelsysteme gibt.

• Blätter: Auch hier sind die Blätter unterschiedlich in ihrer Form und Anordnung, Länge und Farbe

• Blüten: auf dem ersten Bild sehen wir den Aufbau einer Blüte, auf dem Zweiten sieht man, dass es unterschiedliche Blütenformen gibt.
Natürlich sind es tausende, verschieden in Form, Farbe, Wirkung.

Bitte beachten Sie auch diesen Hinweis
Obwohl die Anwendungen mit Heilkräutern oft eine positive Wirkung auf Beschwerden haben, sollte man vor der Heilpflanzenanwendung immer Rücksprache mit einem Arzt halten.
Doch damit nicht genug, wir haben noch den Samen, die Früchte, Rinde oder auch Nadeln.
Hier gibt es auch die unterschiedlichsten Varianten, zerkleinert, die ganzen Frischpflanzen, getrocknete Pflanzen oder Teile der Pflanze.
Hier nun einige Zubereitungsarten. Das meiste kann man selber herstellen, einiges erfordert mehr Zeit und ist aufwendiger.

1. Pflanzenaufguss auch Infus genannt
Das ist wohl die häufigste Art der Teezubereitung. Man giesst kochendes Wasser über die Blüten oder Blätter, lässt den Tee ein paar Minuten ziehen, filtert ab und trinkt ihn warm.

2. Absud auch Dekokt genannt
Hier nimmt man Pflanzenteile die kalt aufgesetzt werden, eine Zeitlang gekocht werden (meist sind es harte Pflanzenteile wir Wurzeln oder Rinde). Meist muss dieser Heiltee dann noch eine lange Zeit ziehen, dann wird er abgeseiht und kann getrunken werden, zum Gurgeln, oder als Badezusatz genutzt werden.

3. Kaltauszug man nennt es auch Mazerat
Hier werden die Pflanzenteile in kaltes Wasser gegeben, zugedeckt an einem kühlen Ort ziehen lassen, das können bis zu 10 Stunden sein oder auch mehrere Wochen. Oft nimmt man anstatt Wasser auch Alkohol.

4. Öle oder Essenzen
Dazu nimmt man Blüten, Früchte oder Samen. Es ist ein sehr aufwendiges Verfahren.

5. Puder
In einem Mörser werden die getrockneten Pflanzen/Pflanzenteile zerstoßen oder in einer Mühle zermahlen. Hier bekommt man Heilextrakte die sehr gut auch oral eingenommen werden können.

6. Saft
Durch Pressen der frischen Heilpflanze (Frucht, Blätter etc.)

7. Tinktur
Durch Einlegen der getrockneten Pflanzen als Mazeration in Öl oder Alkohol, erhält man eine Tinktur die als Basis für Cremes, Salben, Tropfen zum Einnehmen oder Einreiben dient.

8. Auflagen und Wickel
Dazu kann man frische Pflanzenteile wie Blätter nehmen. Sehr beliebt sind Kohlauflagen. Oder man nimmt eine der obengenannten Zubereitungen, gibt sie auf ein Leinentuch und umwickelt es dann mit einem warmen Tuch. Das Ganze wird dann eine gewisse Zeit einwirken gelassen.

9. Sirup
Bei der Sirup Herstellung wird ein Aufguss oder eine Abkochung mit mindestens 50% Zucker vermischt. Manche Sirupe enthalten auch Honig. Dies hat den Vorteil, dass der bittere Geschmack einer Arznei überdeckt wird. Ein Sirup wirkt hustenlindernd. Typische Beispiele sind Sirupe des Spitzwegerichs oder des Thymians. Zur Herstellung eines Spitzwegerich Sirups werden beispielsweise 10g Spritzwegerichblätter mit 200ml Wasser aufgekocht. Nach dem Absieben gibt man in die abgekühlte Abkochung 70ml Honig und rührt gut um.

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